Das fehlende Puzzlestück im Bildungssystem
Seien wir ehrlich: Die meisten von uns haben nie wirklich gelernt, wie man lernt. Wir wurden einfach ins kalte Wasser geworfen – schwimmen oder untergehen, pauken oder Panik, wiederholen oder verzweifeln. Als ehemalige Lehrerin habe ich dieses Chaos aus allen Perspektiven erlebt. Wir bringen SchülerInnen Mathematik, Geschichte und Naturwissenschaften bei … aber wie man lernt? Dieser Teil wird irgendwie übersprungen. An die Stelle von hilfreichen Lernstrategeien rücken Versuch, Irrtum – und später im Leben massenweise Koffein und Krisen.
Und für Schülerinnen, die nicht ins Schema passen – neurodiverse Lernende, kreative Querdenkerinnen, leise DenkerInnen – hört das System nicht nur auf, sie zu unterstützen. Es stempelt sie ab. Nicht, weil sie nicht lernen können, sondern weil ihnen nie gezeigt wurde, wie. Genau hier liegt die Lücke. Und es ist höchste Zeit, dass wir sie schließen.
Lernstrategien: Der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg
Gerade für neurodiverse Lernende – SchülerInnen mit ADHS, Legasthenie oder anderen kognitiven Unterschieden – ist diese Lücke besonders gravierend. Das traditionelle Bildungssystem behandelt sie oft als das Problem, obwohl in Wirklichkeit das System selbst zu starr ist, um ihnen gerecht zu werden. Der Economist veröffentlichte kürzlich einen aufsehenerregenden Artikel, in dem argumentiert wird, dass ADHS nicht als Störung betrachtet werden sollte, sondern als eine andere Denkweise, die angepasste Lernmethoden braucht [1]. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob SchülerInnen lernen können, sondern ob wir ihnen die richtigen Werkzeuge dafür an die Hand geben.

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Die Macht von Lernstrategien
Wie individualisierte Ansätze allen Lernenden helfen
Neurodiverse SchülerInnen kämpfen oft still und leise. Es geht nicht um Intelligenz – nie. Es geht darum, ob das Umfeld und Lernsetting passt. Ein System, das für nur einen Lerntyp gemacht ist, wird all jene enttäuschen, die nicht in dieses Raster fallen. Viele Lehrkräfte wissen nicht, wie sie helfen sollen – nicht aus Desinteresse, sondern weil auch sie nie gelernt haben, wie Lernen eigentlich funktioniert [2].
Warum Einheitsunterricht scheitert
Stellen wir uns ein Kind mit ADHS vor, das sich im Frontalunterricht kaum konzentrieren kann. Das System stempelt es als unaufmerksam ab, obwohl Studien zeigen, dass es in bewegungsreichen, interaktiven Lernumgebungen aufblüht. Oder ein Kind mit Legasthenie, das beim Lesen dicker Schulbücher Probleme hat – aber mithilfe von Audioformaten plötzlich versteht. Das Problem liegt nicht beim Kind, sondern in der mangelnden Flexibilität des Systems. Hier setzt enduri an. Statt Lernende in ein veraltetes System zu pressen, passt sich enduri an sie an. Die Plattform bietet personalisierte Lernstrategien, mit denen SchülerInnen herausfinden, wie sie am besten lernen. Das Ergebnis? Mehr Selbstvertrauen, bessere Merkfähigkeit und Lernen, das sich natürlich statt erzwungen anfühlt.
Warum Schulen keine Lernstrategien vermitteln
Der Fokus auf Inhalte statt auf Prozesse
Wenn Lernstrategien so wichtig sind – warum werden sie kaum unterrichtet? Die Antwort liegt in der Struktur unserer Schulen. Das traditionelle Modell konzentriert sich darauf, Inhalte zu vermitteln – nicht darauf, wie SchülerInnen den Lernprozess meistern. Es wird schlichtweg erwartet, dass sie ihre Methoden selbst entwickeln. Forschung zeigt aber, dass das nicht funktioniert [3].
Warum Lehrkräfte kaum darauf vorbereitet sind
Auch LehrerInnen sind Teil dieses Kreislaufs. In den meisten Ausbildungen wird das Thema Lernstrategien nur am Rande behandelt. Der Fokus liegt auf Fachinhalten, nicht auf den eigentlichen Lernprozessen. Dieses Defizit lässt viele SchülerInnen straucheln – nicht, weil sie zu wenig können, sondern weil ihnen niemand zeigt, wie sie ihr Lernen effektiv gestalten. Genau deshalb gibt es enduri. Die Plattform vermittelt SchülerInnen praxistaugliche, wissenschaftlich fundierte Strategien, um Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen. Lernenserfolg wird planbar statt zufällig.
Lernen lernen: Der Schlüssel zum lebenslangen Erfolg
Warum Lernstrategien weit über die Schule hinauswirken
Die Fähigkeit, effizient zu lernen, ist keine reine Schulfertigkeit – sie ist eine Lebenskompetenz. Wer weiß, wie man lernt, hat Vorteile im Studium, im Job und darüber hinaus. Studien zeigen, dass Metakognition – das Nachdenken über das eigene Denken – den Lernfortschritt entscheidend verbessern kann [4].
Lernstrategien fördern das selbstbestimmte Lernen
Auch außerhalb der Schule hört Lernen nie auf. Eine neue Sprache, ein neuer Job, ein neues Problem – wer versteht, wie er oder sie am besten lernt, hat immer die Nase vorn. Deshalb ist enduri nicht einfach ein Lern-Tool, sondern ein Mindset-Shift. Es hilft nicht nur, Tests zu bestehen, sondern macht aus SchülerInnenlebenslange Lernerinnen.
Wie enduri das Lernen neu denkt
Stärkenorientiertes, individualisiertes Lernen
Die meisten Plattformen liefern Inhalte. enduri geht einen Schritt weiter: enduri hilft SchülerInnen, den eigenen Lernprozess zu steuern. Kein starrer Weg für alle, sondern individuelles Entdecken und Entwickeln.
Warum Motivation und Freude den Unterschied machen
Durch Belohnungssysteme, Avatare und Motivationselemente bleibt Lernen spannend. enduri weiß: Lernen ist Arbeit – aber es darf sich lohnen. Besonders neurodiverse Lernende profitieren vom flexiblen Aufbau und der aktiven Unterstützung. Lernen soll fortschrittsorientiert, nicht fehlerzentriert sein. enduri ersetzt Scham durch Neugier, Scheitern durch Ausprobieren und Wiederholung durch gezieltes Wachstum
Fazit: Zeit, Lernen neu zu denken
Vom „Was“ zum Wie“
Zu lange lag der Fokus im Bildungssystem darauf, was gelernt werden soll. Doch die entscheidende Frage ist: Wie lernen SchülerInnen eigentlich? Statt Wissen passiv aufzunehmen, sollten sie lernen, den Prozess selbst zu gestalten. Wir diskutieren seit Jahren über Inhalte – aber viel zu selten darüber, wie Lernen wirklich funktioniert. enduri führt diesen Perspektivwechsel an: weg vom Curriculum, hin zum lernenden Gehirn.
Sorgen wir dafür, dass heutige Lernende es leichter haben
enduri ist keine Plattform wie jede andere. enduri ist eine Bewegung. Eine Einladung, Lernen neu zu denken und SchülerInnen die Werkzeuge zu geben, die sie wirklich brauchen.
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Quellen:
1. The Economist – „ADHD should not be treated as a disorder“ (30. Oktober 2024)
2. Neurodiversity in Education – „Supporting neurodivergent learners“
3. Education Endowment Foundation (EEF) – „Metacognition and self-regulated learning“
4. RAND Corporation – „The impact of personalized learning on student achievement“
5. Education Week – „Why most teachers don’t feel prepared to teach students with learning differences“