Der Artikel, der alles sagt: Warum wir bessere Lernstrategien brauchen

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Lernstrategien: Forschung, Erkenntnisse, Realität und Drama!

Als leidenschaftliche Bildungsexpertin und Gründerin einer Lernplattform könnte ich Dutzende von lesenswerten Artikeln empfehlen. Doch wenn ich nur einen auswählen müsste, der alles vereint – Forschung, Erkenntnisse, Humor, Realität und sogar eine Prise Drama – dann wäre es der Artikel von Daniel T. Willingham in der New York Times: „There Are Better Ways to Study That Will Last You a Lifetime“.

Eines der Kernprobleme? Lehrpersonen können keine Lernstrategien vermitteln, weil sie selbst nie darin geschult wurden. (Ein weiterer Grund, warum enduri so dringend gebraucht wird!) Also sind SchülerInnen gezwungen, es selbst herauszufinden – meist durch eine Mischung aus Versuch und Irrtum sowie Last-Minute-Lernmarathons.

Daniel T. Willinghams New York Times-Artikel: Was macht ihn so besonders?


Willinghams Artikel vereint alles, was ein brillanter Beitrag über Lernprobleme braucht – forschungsbasierte Erkenntnisse, eine Prise Humor und eine ordentliche Portion Realität. Der Artikel hat mich zum Lachen, Nachdenken und ernsthaften Zweifeln an der modernen Bildung gebracht. Ist Lernen vielleicht einfach nur ein riesiges Missverständnis? Oder, um es mit den Worten eines Fußballtrainers zu sagen: „Unsere Taktik war gut, das Problem war nur, dass wir keine Ahnung hatten, was wir taten.“

Bevor wir tiefer eintauchen, wollen wir uns ansehen, warum dieser Artikel heraussticht – und warum das Erlernen effektiver Lernstrategien heute wichtiger ist denn je.


„Unsere Taktik war gut, das Problem war nur, dass wir keine Ahnung hatten, was wir taten.“



Die Lücke zwischen Theorie und praktischem Lernen

Mit der Zeit kommt ein neues Fach hinzu: Wie man lernt. Nur wird es nicht unterrichtet.

Stell dir vor, eine Vorschullehrerin schimpft mit einem Vierjährigen, weil er sich das Alphabet nicht selbst beigebracht hat – absurd, oder? Wie Lernexperte Daniel Willingham betont: „Es ist nicht die Aufgabe eines Vierjährigen, sicherzustellen, dass er das Alphabet lernt. Das ist Aufgabe der Lehrperson.“

Doch in der Oberstufe erwartet man plötzlich von SchülerInnen, dass sie schwierige Bücher selbstständig lesen, sich Informationen merken, ihre Zeit einteilen, mit Prüfungsangst umgehen und vieles mehr. Mit anderen Worten: Im Laufe der Schulzeit kommt ein völlig neues Fach hinzu – nur wird es nicht unterrichtet: Wie man lernt.

Willingham nennt dies das „zweite, unbemerkte Curriculum: das eigenständige Lernen“. Doch die meisten SchülerInnen sind auf sich allein gestellt. In einer Umfrage gaben nur 20 % der Studierenden an, dass sie ihre Lernmethoden von einer Lehrperson gelernt haben. Kein Wunder also, dass „SchülerInnen wenig darüber wissen, wie sie lernen.“

Warum SchülerInnen trotz guter Absichten scheitern

Dieses Defizit an Lernstrategien hat Folgen. Viele SchülerInnen entwickeln ineffiziente Lerngewohnheiten oder haben falsche Vorstellungen davon, was wirklich funktioniert. In diesem Beitrag schauen wir uns an, warum viele Lernstrategien scheitern (laut Willingham), welche Methoden wissenschaftlich nachweislich wirksam sind und wie enduri Lehrpersonen, SchülerInnen und Eltern hilft, diese Strategien in die Praxis umzusetzen. Die Mission von enduri ist es, Lehrpersonen wertvolles Wissen zu vermitteln, SchülerInnen umsetzbare Lernstrategien bereitzustellen und auf allen Ebenen Unterstützung zu bieten – damit keine Zeit auf ineffektive Methoden verschwendet wird.



Der versteckte Curriculum: Lernen lernen

SchülerInnen wird selten beigebracht, wie man lernt.

Lehrpersonen vermitteln Wissen im Unterricht, aber wie man lernt, bleibt oft den SchülerInnen selbst überlassen. In der Oberstufe wird vorausgesetzt, dass sie wissen, wie man Notizen macht, für Prüfungen lernt und Informationen behält – doch die wenigsten wurden jemals darin geschult. Kein Wunder, dass Forschung bestätigt, was viele Lehrpersonen ahnen: „SchülerInnen wissen wenig darüber, wie sie lernen.“ Ohne gezielte Anleitung entwickeln sie Lerngewohnheiten, die sich produktiv anfühlen, aber oft ineffektiv sind. Wichtige Fähigkeiten wie die Wiederholung von Lerninhalten, Zeitmanagement oder Selbsttests fallen durchs Raster – und SchülerInnen irren ziellos durch das unsichtbare „Lernen lernen“-Curriculum.


Die Folgen fehlender Lernstrategien

Was passiert, wenn SchülerInnen keine effektiven Strategien lernen? Studien zeigen, dass sie oft auf ineffiziente Methoden zurückgreifen – und sich dessen nicht einmal bewusst sind. In einer Untersuchung wurden Studierende gefragt, welche Lernstrategie sie für am effektivsten hielten. Erschreckenderweise wählten in vier von sechs Szenarien die meisten TeilnehmerInnen die schlechtere Methode.

Das Problem? SchülerInnen können stundenlang lernen, ohne Fortschritte zu erzielen – und sich dann wundern, warum ihre Noten nicht besser werden. Wie Willingham bemerkt: „Nach all den Schuljahren sollte man meinen, dass SchülerInnen herausfinden, welche Methoden funktionieren – doch viele tun es nicht.“ Das Ergebnis: verschwendete Zeit, Frustration und der Irrglaube, dass Erfolg allein durch mehr Arbeit und nicht durch klügere Methoden erreicht wird.



Warum gängige Lernmethoden versagen

Die Komfortfalle: Einfache, aber unwirksame Methoden

SchülerInnen tendieren dazu, Lernmethoden zu wählen, die sich in dem Moment produktiv anfühlen. Ein Klassiker: wiederholtes Lesen von Notizen oder Lehrbüchern. Das vermittelt ein trügerisches Gefühl der Vertrautheit. Doch wie Willingham erklärt: „SchülerInnen machen oft den Fehler, eine Methode nach ihrem Aufwand und nicht nach ihrer langfristigen Wirksamkeit zu beurteilen.“

Die Illusion des Verstehens

Wiederholtes Lesen erzeugt eine scheinbare Vertrautheit mit dem Stoff. Doch das bedeutet nicht, dass man ihn wirklich verstanden hat. Wie Willingham warnt: „Ein starkes Gefühl der Vertrautheit verleitet Menschen dazu zu glauben, sie hätten etwas gelernt – aber das ist nicht das Niveau des Verständnisses, das im Unterricht erwartet wird.



Wie enduri die Lücke im Lernen schließt

Lehrpersonen mit bewährten Strategien ausstatten

enduri bietet Lehrkräften:

✅ Zugang zu erprobten Lernstrategien für ihre SchülerInnen
✅ Praktische Anleitungen, um effektive Lernmethoden im Unterricht einzuführen
✅ Einblicke in Stärken, Schwächen und Lernbedürfnisse der SchülerInnen

Personalisierte Unterstützung für SchülerInnen

Für SchülerInnen ist enduri wie ein persönlicher Lerncoach:

✅ Individuell angepasste Strategien basierend auf ihren Stärken
✅ Reflexionstools zur Selbstbewertung und Anpassung ihrer Lernmethoden
✅ Erinnerungen und strukturierte Lernwege zur Vermeidung von Last-Minute-Panik



Die Zukunft des Lernens: Es geht darum, zu wissen, wie man lernt 

Lernen ist mehr als nur Taktik 


Lernen ist nicht nur eine Herausforderung – es ist harte Arbeit für alle Beteiligten, wie Daniel Willingham betont. Es erfordert mehr als bloßes Wiederholen, Feedback und Reflexion; es verlangt Engagement und Ausdauer – sowohl von SchülerInnen als auch von Lehrkräften.


Genau aus diesem Grund gibt es enduri – um die Kluft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Lernen und ihrer Anwendung in der Bildung zu schließen. Tatsächlich steckt Endurance (Ausdauer) bereits im Namen, denn bei enduri wissen wir: Lernen ist kein Sprint, sondern ein lebenslanges Training.


Lernen ist kein Sprint, sondern ein lebenslanges Training

Also, lassen wir uns darauf ein! Grenzen verschieben, das Beste aus jedem Lernenden und jeder Strategie herausholen – und vor allem: Dabei Spass haben! Los geht’s: www.enduri.org


Quellen:


Daniel T. Willingham’s piece in The New York Times: “There Are Better Ways to Study That Will Last You a Lifetime”.

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